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Kulturevents in der Metropolregion

Die Kulturevents im Sommer 2019

Konzerte, Theateraufführungen und Ausstellungen – die Metropolregion Nürnberg hat im Sommer 2019 einiges zu bieten.

Konzert und Schauspiel

Anton Tschechows „Die Möwe"

„Im angeheiterten Attacken-Modus übers zwischenmenschliche Schlachtfeld" könnte man in der Zusammenfassung das Werk beschreiben. Mit beiläufiger Grausamkeit leben die Sommergäste eines Landguts aneinander vorbei und suchen nach dem Glück oder wenigstens der Wahrheit in der Kunst. In ihrer Inszenierung spürt Anne Lenk, die regelmäßig in Hamburg, München und Berlin inszeniert, liebevoll der Lächerlichkeit der Figuren nach und zeigt sie zwischen Armseligkeit und hehren Zielen in all ihrer misslingenden Menschlichkeit. 

Staatstheater Nürnberg, mehrere Termine im Juni & Juli
Weitere Infos findet ihr hier.

Klassik Open Air

Die beispiellose Erfolgsgeschichte der Klassik Open Air-Konzerte begann im Nürnberger Luitpoldhain im Jahr 2000 anlässlich des 950. Geburtstags der Stadt Nürnberg. Seither verwandelt sich der öffentliche Park an zwei Konzerttagen im Juli und August in ein Festivalgelände der besonderen Art, zum Picknick und um klassischer Musik zu lauschen. Der Eintritt ist frei. In diesem Jahr beginnen am 21. Juli die Staatsphilharmoniker unter dem Motto: „Blue Note". Am 03. August präsentieren sich die Nürnberger Symphoniker unter der Leitung des neuen Dirigenten Kahchun Wong mit Werken von Sergej Prokofjews „Romeo und Julia" über Leonard Bernsteins „West Side Story", zur Erinnerung an seinen 100. Geburtstag, bis hin zu fernöstlicher Musik aus Kahchun Wongs Heimatregion verbunden mit Eigenkompositionen.

Nürnberg Luitpoldhain, 21. Juli & 03. August 2019, Eintritt frei.
Weitere Informationen findet ihr hier.

Ausstellungen

Unverkennbar Haitzinger - Karikatur und Malerei

Wie sein persönliches Vorbild Wilhelm Busch, ist auch der international renommierte Karikaturist Horst Haitzinger ein Meister seines Metiers. So unverkennbar sein Stil, so zielsicher trifft er ins Schwarze - meist mit jener Portion Ironie, die dem Zeitungsleser ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubert. Mit Nürnberg verbinde Horst Haitzinger der langjährige berufliche Kontakt zu den Nürnberger Nachrichten. Im Jahr 1963, erstmals überhaupt in einer deutschen Tageszeitung, erschienen hier seine Karikaturen. Welcher Politiker von Haitzinger nicht karikiert wurde, war auf dem politischen Parkett auch nicht präsent. Neben einer Vielzahl dieser Tuschzeichnungen und Aquarelle werden in der Ausstellung auch großformatige Gemälde zu sehen sein, die eine überraschend andere Seite des Künstlers zeigen.

Museum Industriekultur Nürnberg, vom 28. Mai bis 23. August

 

Das Reichstagsgelände im Krieg – Gefangenschaft, Massenmord und Zwangsarbeit

Die Ausstellung geht der weitgehend unbekannten Geschichte des Reichsparteitagsgeländes im Zweiten Weltkrieg nach. Während die Bilder der Reichsparteitage weltweit "Berühmtheit" erlangten, ist die Umnutzung des Areals als Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeiterlager zwischen 1939 und 1945 in Vergessenheit geraten.  Denn in diesem Zeitraum gab es keine Jubelarien auf den "Führer" mehr. Noch im Herbst 1939 wichen die Zeltstädte zur Unterbringung der Parteitagsteilnehmer südlich des Bahnhofs Märzfeld zahlreichen Holzbaracken, Wachtürmen und Stacheldrahtzäunen. Es entwickelte sich ein umfangreicher Lagerkomplex, in den bis zur Befreiung im April 1945 tausende Zivilisten und Kriegsgefangene aus West-, Süd- und Osteuropa verbracht wurden. Die unfreiwillig in die Lager gebrachten Menschen und ihre Erfahrungen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Diese weitere, meist unbekannte Seite der zahlreichen Verbrechen des Nazi-Regimes ergänzt mit den gezeigten Dokumenten in wertvoller Weise die hervorragende Arbeit des Dokumentationszentrums für die Aufbereitung der Geschichte des Dritten Reiches. 

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Nürnberg, vom 09. Mai 2019 bis 02. Februar 2020

Peter Murrmann
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