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Der Rollrasen Das dichte, sattgrüne Herzstück des Gartens

Es ist Frühling, die Sonne steht schon ganz schön hoch, das neue Haus ist bezogen, alle Möbel sind gestellt, die Zimmer perfekt eingerichtet. Jetzt sollte man meinen, dass die Hausbewohner glücklich sind. Doch wenn der Blick durch die Terrassentür nach außen schweift, dann erschrickt man. Rund um das Haus nur Öde und Brachland. Das schönste Haus macht da nicht wirklich richtig Spaß. Erst wenn der Garten angelegt ist, fühlt man sich wohl. Was hilft das perfekt eingerichtete Haus, wenn man den Garten nicht benutzen kann. Dann hätte man doch gleich eine Wohnung nehmen können. Es besteht also dringender Handlungsbedarf.

Herzstück der Außenanlagen soll natürlich ein sattgrüner Rasen werden, zum Verweilen, für die Kinder zum Toben, für die Eltern zum Entspannen. Der Rasen soll also verschiedene Anforderungen erfüllen, möglichst schon gestern. Man will nicht warten, bis der Sommer vorbei ist.

Jetzt stellt sich für viele Hausbesitzer die Frage, ob man den Rasen ansät oder sich für die Verlegung eines Rollrasens entscheidet. Das sind zwei ganz unterschiedliche Alternativen. Die Aussaat des Rasens ist ein arbeitsaufwendiges Unterfangen, verlangt viel Geduld, und manchmal kommt Ärger hinzu, wenn die Vögel den Rasensamen aufpicken und dann Nacharbeiten notwendig werden. Dazu kommt das Warten auf die ersten Grashalme, die ganz vorsichtig und in ganz unterschiedlicher Dichte zu sprießen beginnen, und man noch einen weiten Weg zum sattgrünen Rasen entfernt ist. Das geht beim Verlegen eines Rollrasens dann doch sehr viel schneller.

Und das ist der große Vorteil dieser Art der Rasenanlage. Wo morgens noch eine kahle Brachfläche war, wächst abends ein saftig grüner Rasen, der schon betreten werden kann. Das wünscht sich doch jeder Gartenbesitzer. Einen Rollrasen bekommt man beim Fachhändler in sehr kurzer Zeit geliefert. Wir haben in der Region mit Rollrasen Städtler einen ausgezeichneten Betrieb, der sich schon lange intensiv mit der Materie „Rollrasen“ beschäftigt, sehr viel Erfahrung auf diesem Gebiet mitbringt und außerdem von einem der ganz großen Hersteller beliefert wird, der ebenfalls in der Nähe unserer Region angesiedelt ist. Zudem ist dieser Hersteller der Marktführer auf diesem Gebiet in Deutschland, die Firma Rollrasen Schwab in Ingolstadt. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Qualität. Die Gartenbesitzer haben sofort einen unkrautfreien, dichten und gesunden Rasen unter ihren Füßen – der perfekte Untergrund für ihren Garten.

Welcher Rollrasen ist für meinen Garten der geeignetste?
Das kommt zunächst mal auf die Bodenbeschaffenheit und auf den Standort an. Dann sind aber auch die individuellen Anforderungen an den Rasen maßgebend. Normale und nicht zu feuchte Böden machen grundsätzlich keine Probleme, einen Rollrasen zu verlegen und zu pflegen.

Allerdings sind gerade in unserer Region häufig sandige Böden anzutreffen. Für diese Art der Bodenbeschaffenheit hat die Firma Rollrasen Städtler ein eigenes Produkt entwickelt, das sich dieser Bodenart sehr gut anpasst, und in den Vertrieb gebracht. Dieser Rollrasen ist rein auf Sandböden gezogen und weist eine hohe Qualität auf. Er wird von der Firma Städtler exklusiv unter der Bezeichnung „Noris Rollrasen“ vertrieben.

Beim Standort sollte man zwischen sonniger Lage, Halbschatten und Schatten unterscheiden, denn für jeden dieser Standorte gibt es auch die entsprechenden Rasensorten. Damit ist es aber bei der Auswahl eines Rollrasens nicht getan. Der Marktführer und Hersteller Schwab bietet insgesamt 60 verschiedene Rollrasensorten an. Das ist eine große Auswahl und es ist bestimmt für jeden Bedarf und Geschmack etwas dabei.

Soll es ein Spiel – und Gebrauchsrasen, ein Sportrasen oder gar ein Golfrasen sein oder haben Sie eine Vorliebe für eine ausgefallene Rasensorte? Nichts ist unmöglich. Verschiedene Gärten und Verwendungszwecke benötigen unterschiedliche Rasenarten. Jeder Hobbygärtner findet sein passendes Grün bei Rollrasen Schwab. Dazu zählen nicht nur spezielle Hitze- oder Halbschattenmischungen, sondern auch Exoten wie der erste Wildblumenrasen, der sich rollen lässt, oder ein spezieller Duftrasen mit ätherischen Ölen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alle Rasensorten in diesem Artikel abzuhandeln, wäre für den geneigten Leser, der sich einen Überblick über den Rollrasen verschaffen will, nicht zumutbar. Eine kompetente Beratung beim Fachhändler Rollrasen Städtler ist unentbehrlich. Nur so kann die perfekte Rasenmischung gefunden werden, die für den jeweiligen Garten passt und den Gartenbesitzer zufriedenstellt.

Wie verlege ich den Rollrasen am besten?
Vor dem eigentlichen Ausrollen des Rasens müssen vorbereitende Maßnahmen durchgeführt werden. Bei einer Erstverlegung gilt es, den Boden gegen Staunässe zu lockern, feinkrümelig und sauber zu planieren und zu walzen, bis die Fläche eben und trittfest ist. Ein Tipp bei der Vorbereitung: Man sollte sich gut überlegen, ob man in diesem Stadium eine Bewässerungsanlage installiert (wir berichteten darüber in unserer Ausgabe 1/2020). Bei einem späteren Einbau müsste der Rasen für die Verlegung der Bewässerungsleitungen wieder ein Stück aufgeschnitten werden. Jetzt wäre der ideale Zeitpunkt für den Einbau einer Beregnung.

Nach der Planierung und dem Walzen bringt man den Grunddünger aus. Eine Düngerkombination aus jeweils 50 Gramm/Quadratmeter Rollrasendünger und Bodenstarter, ein auf Gesteinsmehlen basierender Bodennährstoff, der in Verbindung mit Rollrasendünger ideal für das Anwachsen des Rasens sorgt, ist sehr zu empfehlen. Bei der Bestellung des Rollrasens sollte man etwa zehn Prozent Verschnitt einplanen. Bitte nicht vor Abschluss der Vorbereitungsarbeiten den Rollrasen bestellen! Er muss am Tag der Lieferung verlegt werden.

Wenn bereits ein Rasen vorhanden ist, muss man, um den Rollrasen aufzubringen, den vorhandenen Rasen nicht unbedingt abschälen. Die Firma Schwab hat die sogenannte Sandwich-Bauweise entwickelt, bei der der neue Rollrasen auch ohne Bodenvorbereitung einfach direkt auf den vorhandenen alten Rasen verlegt wird. Das spart außer Zeit auch noch Geld. Eine offizielle Studie hat diese Bauweise als eine von vielen Verlege-Methoden als zielführend bestätigt.

Für ein optimales Ergebnis empfiehlt es sich, den neuen Rollrasen sofort nach Ankunft der Lieferung auszupacken und ihn gleich zu verlegen, zu walzen und zu wässern. Die Rollen könnten austrocknen und der Rasen gelb werden. Der Rasen wird dicht an dicht ohne Fugen verlegt, überstehende Ränder werden mit einem Messer abgeschnitten. Der Rasen wächst selbstständig an.

Bewässerung
Frisch verlegter Rasen benötigt vom ersten Tag an (außer bei regnerischem Wetter) Wasser. Nicht zu viel – sonst leidet die Ebenmäßigkeit – aber auch nicht zu wenig, da der Rasen sonst schrumpft und sich unschöne Fugen bilden, die später nicht mehr zusammenwachsen. Als Faustregel für die Bewässerung gilt: je nach Temperatur ein- bis zweimal täglich je fünf bis acht Liter pro Quadratmeter.Tipp: Durch Anheben einer Rasensode lässt sich feststellen, ob die Sode plus ca. drei bis fünf Zentimeter des darunter liegenden Bodens gut durchfeuchtet sind. Etwa 14 Tage nach der Verlegung sollte sich bei Anheben des Rasens eine deutliche Wurzelentwicklung zeigen. Ist dies der Fall, lässt sich die Beregnung reduzieren. Ist der Rollrasen endgültig verwurzelt, sollte er weiterhin bei Hitze und Trockenheit ein bis zweimal pro Woche mit je 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter gewässert werden.Mähen und Düngen von frisch verlegtem RasenNeu verlegter Rollrasen benötigt spätestens nach fünf bis acht Tagen den ersten Schnitt. Bei guter Pflege wächst er sofort weiter – satte 0,5 bis 1 Zentimeter pro Tag.

Tipp: Nicht unter drei Zentimeter mähen. Besser ist eine Schnitthöhe von 3,5 Zentimetern. Nachfolgend sollte der Rasen mindestens einmal pro Woche geschnitten werden. Vier Wochen nach dem Verlegen ist die erste Düngung fällig. Danach gilt es, alle acht Wochen regelmäßig weiterzudüngen. Eine Menge von 80 bis 100 Gramm pro Quadratmeter wird vom Hersteller Schwab empfohlen. Der Start in die neue Gartensaison im Frühjahr gelingt sehr gut, wenn man den Rasen frühzeitig düngt. Bitte machen Sie aber nie den Fehler und greifen zu Beginn des saisonalen Wachstums des Rasens zum Vertikutiergerät. Oft haben sich zwar nach dem Winter unschöne braune Stellen entwickelt, der sogenannte Schneeschimmel, doch diese Flecken verschwinden von selbst wieder, sobald ausreichend gedüngt wird. Übrigens setzt sich auch Moos immer dann durch, wenn der Boden nicht ausreichend Nährstoff für das Gras bereithält.

Im Herbst sollte man eine letzte Düngung vor dem Winterschlaf ausbringen. Um die kalten Temperaturen gut zu überstehen, braucht der Rasen ausreichend Nährstoffe. Darum ist es wichtig, ihn vor dem Winter noch einmal gut zu düngen. So wird auch Mangelerscheinungen wie etwa Pilzerkrankungen vorgebeugt. Die Herbstdüngung sollte ab September bis Ende Oktober erfolgen. Aber auch eine Düngung im November ist noch möglich, sofern es keinen Bodenfrost gibt. Wenn die Wärme nachlässt, dann braucht der Rasen auch weniger Wasser, so dass die Bewässerung langsam heruntergefahren werden kann.

Wenn das Wachstum des Rasens beendet ist, steht der letzte Schnitt an. Das ist meist Ende Oktober. Und noch ein Tipp für den Herbst: Das herabgefallene Laub muss unbedingt vom Rasen entfernt werden.

Gibt es eigentlich auch Nachteile des Rollrasens?
Signifikant ist der relativ hohe Preis. Relativ deshalb, weil die unterschiedlichen Rasensorten auch unterschiedliche Preise haben. Nimmt man den Gebrauchsrasen als Beispiel, dann schlägt der Rollrasen für eine 100 Quadratmeter große Fläche einschließlich Transportkosten mit ca. 700 Euro zu Buche. Qualitativ gute Rasensamen für die gleiche Fläche kosten nur etwa 50 Euro.

Ein weiterer Nachteil ist die Arbeit, die man für das Verlegen des Rollrasens einschließlich der Bodenvorbereitung investieren muss. Eine Rolle des Rasens bringt zwischen 15 und 20 Kilo auf die Waage. Außerdem soll der Rollrasen am Tag der Lieferung sofort verlegt werden.

Fazit:
Dem Rollrasen gehört zweifellos die Zukunft, darüber sind sich viele Hobbygärtner einig. Auch wenn der Preis zunächst als sehr hoch angesehen wird, so spart die Verlegung des Rollrasens sehr viel Zeit, die sonst von der Freizeit verloren gehen würde. Rollrasen ist einfach optimal für die Besitzer kleiner und mittlerer Flächen. Die schnelle Nutzbarkeit, die unkrautfreie Rasenfläche und der optische Eindruck sprechen eindeutig für die Anschaffung dieser Art des Rasens. Wenn man ein Einfamilienhaus erwirbt, dann schlägt der Preis für die Anlage einer Rollrasenfläche nicht wirklich ins Kontor.

 

Peter Murrmann
Text

Illustration: Schultheiß Projektentwicklung AG

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