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Die besten Bewässerungssysteme für den Garten

Gießkanne ade – wir lassen es regnen!

Wer kennt das nicht: Die Urlaubsplanung steht und ihr freut euch auf ein paar entspannte Tage in der Ferne. Doch wer kümmert sich währenddessen um den Garten? Soll man Freunde und Familie mit dieser Aufgabe beauftragen? Oder einen professionellen Spritzdienst? Alles irgendwie nicht ideal.

Wir haben die Lösung für euch: eine Bewässerungsanlage. Für den bevorstehenden Urlaub in diesem Sommer vielleicht etwas spät, denn die Planung und Installation einer solchen Anlage braucht ein wenig Zeit. Grundsätzlich ist das aber eine ideale Lösung. Tschüss Gießkanne und Wasserschlauch!

 

Gesteuerte Beregnung – unverzichtbarer Komfort mit vielen Vorteilen

Beregnungssysteme bieten nur Vorteile. Egal, ob du im Urlaub bist, die Sonne scheint oder Hitzeperioden für Trockenheit sorgen, ein Bewässerungssystem versorgt deinen Garten immer mit der richtigen Wassermenge – auch wenn es regnet. Schluss mit dem Gedanken, dass eine automatische Bewässerungsanlage unnötiger Luxus ist. Im Gegenteil, sie ist ein unverzichtbarer Komfort.

Für ein erfolgreiches Anwachsen der Pflanzen, gesundes Wachstum und eine lange Lebensdauer benötigen Rasenflächen, Blumenbeete, Staudenpflanzen, Hecken und Bäume eine ausreichende Wasserversorgung. Während der Hauptvegetationsperiode, wenn die Pflanzen den höchsten Wasserbedarf haben, ist eine ausreichende und vor allem regelmäßige Wasserversorgung über natürliche Niederschläge oft nicht gewährleistet.

 

Die richtige Planung der Bewässerungsanlage

Die erste Überlegung ist, ob der gesamte Garten oder nur Teile davon bewässert werden sollen. Fachleute raten euch zu einer umfassenden Bewässerung. Warum soll man auch Teile aussparen, wenn man schon eine Anlage installiert? Wer anfangs die Mehrkosten dafür scheut, ärgert sich später sicherlich darüber.

Im zweiten Schritt solltet ihr euch überlegen, welche Art der Bewässerung für euren Garten die richtige ist. Am besten holt ihr euch dafür Hilfe vom Fachmann, der euch bei der Planung unterstützt. So überseht ihr keine wichtigen Ecken, die später kostspielig nachgerüstet werden müssen.

 

Für private Gärten eignet sich die Oberflächenberegnung am besten. Hierbei wird das Wasser in Rohrleitungen an die Anschlussstellen im Garten gebracht. Man unterscheidet hier zwischen Anlagen mit ortsfesten und mit mobilen Beregnungselementen. Die ortsfeste Installation ist die gängigste und unproblematischste. Die Zuleitungen werden unterirdisch verlegt und die Rasenflächen in erster Linie durch Regner bewässert, die im Boden fest installiert sind. Die Pflanzen werden mittels der Tropfenbewässerung mit Wasser versorgt.

Zu Beginn der Planungen ist die Auswahl der Anlage und die Vorbereitungen für die Installation entscheidend. Insbesondere die Verläufe von verlegten Leitungen und Rohren, Ermittlung der erforderlichen Betriebsdaten, Auswahl der Regner und deren genaue Positionierung, Festlegung der Beregnungszonen und Fixierung des Hauptanschlusses sowie der Anschlusspunkte für die Leitungen machen eine Gartenbesichtigung notwendig.

Axel Düthorn, Leiter des Grünflächenunterhaltes des Köpsel Teams, weiß worauf es dabei ankommt. Nach dem Abitur hat er Landschaftsbau in Weihenstephan studiert und seinen Master of Engineering in Urbanes Pflanzen und Freiraummanagement absolviert.

„Einige Informationen können vorab gesammelt werden, zum Beispiel der Wasserdruck und die Durchflussmenge, mögliche Strom- und Wasseranschlüsse und ob es eine Systemtrennung zwischen Trink- und Gartenwasser gibt. Fas alle weiteren benötigten Parameter legen wir nach Absprache mit Ihnen vor Ort fest“, erläutert Düthorn.

 

Installation und Inbetriebnahme der Beregnungsanlage

Axel Düthorn erklärt, dass bei der Installation zwischen den einzelnen Beregnungsarten unterschieden werden muss. Die Regen- oder Sprühbewässerung kommt vor allem für die Beregnung des Rasens in Frage und wird in der Regel unterirdisch verlegt. Dazu werden zunächst die Grassoden abgetragen und ein kleiner Graben für die Regner und Rohrleitungen ausgehoben. Anschließend werden die Rasenplatten wieder darübergelegt. Da die meisten Systeme über automatische Entwässerungsventile verfügen, müsst ihr auch im tiefsten Winter keine Frostschäden befürchten. „Dennoch sollte die Anlage im Herbst winterfest gemacht werden, indem das Restwasser mittels eines Kompressors aus dem System geblasen wird“, so Düthorn. Um zu vermeiden, dass Gartenmöbel, Fenster oder Glasüberdachungen bespritzt werden, wird der Garten in Regner- und Beregnungszonen eingeteilt.

 

Die Tropfenbewässerung ist die sparsamste aller Bewässerungsverfahren und findet meist oberirdisch statt. Dabei wird das Wasser durch oberirdisch verlegte Schläuche oder Rohrleitungen über die sogenannten Tropfer direkt zum Wurzelbereich der Pflanzen zugeführt – egal, ob es sich dabei um Blumen, Topfpflanzen, Sträucher oder große Bäume handelt. Es werden kontinuierlich geringe Wassermengen, die exakt auf den Bedarf der Pflanze abgestimmt sind, abgegeben. So kann kaum Wasser im übrigen Boden versickern oder verdunsten. Die Bewässerungswirkung bei der Tropfenbewässerung liegt bei etwa 80 bis 95 % aktiver Effizienz. Somit ist es das Verfahren mit der höchsten Wassernutzungseffizienz.

„Der einzige bekannte Nachteil ist eine mögliche Verstopfung der kleinen Tropföffnungen“, erklärt der Fachmann. „Dies kann durch eine unterirdische Verlegung der Leitungen und einer damit einhergehenden Einwurzelung oder durch verschmutztes Wasser geschehen. Man sollte also notfalls mit Filtern für sauberes Wasser sorgen.“

 

Der Bewässerungscomputer, das Steuergerät als Gehirn der Anlage

Um eine Über- oder Unterbewässerung zu vermeiden müssen die unterschiedlich benötigten Wassermengen mit dem Steuergerät der Anlage eingestellt werden. „Ob es um Beregnungsmengen geht, um die Anfangs- und Endzeiten des täglichen Einsatzes, die Dauer einer Bewässerungseinheit, die unterschiedlichen Beregnungszeiten für Rasen und/oder der anderen Pflanzen oder um die saisonale Anpassungen – das alles lässt sich über einen Anlagecomputer steuern. Das Steuergerät bildet also den absoluten Mittelpunkt des Gesamtsystems“, erläutert Axel Düthorn. „Die computergesteuerte automatische Bewässerung macht den entscheidenden Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Gießen aus.“ Je nach Wünschen und Anforderungen finden sich beim Computer erhebliche Unterschiede. So gibt es Modelle, die nur manuellen Einstellungen folgen. Andere wiederum reagieren selbständig auf Sensoren, auf Daten einer offiziellen Wetterstation oder auf Eingaben in Echtzeit, z.B. über ein Tablet.

 

System und Material

In allen Fällen solltet ihr unbedingt auf höchste Qualität achten – sowohl beim Regner als auch bei der Tropfenbewässerung und der Auswahl des Steuergeräts.

Von der Beratung über die Planung, Installation und Inbetriebnahme bis zur Wartung stehen euch die Profis von Köpsel Team zur Seite. „Wir verwenden für die Systeme der Bewässerung nur Originalprodukte des weltweit führenden Herstellers HUNTER“, erzählt Düthorn. „HUNTER ist das weltweit anerkannteste Unternehmen der Bewässerungsindustrie. Die Produktentwicklungen setzen seit Jahrzehnten Meilensteine in der gesamten Branche.“

 

Axel Düthorn im Interview

Eignet sich eigentlich mein kleiner Garten für die Bewässerungsanlage oder muss er eine bestimmte Größe haben?
„Jeder Garten eignet sich für eine Bewässerungsanlage. Gerade bei sehr kleinen Gärten, die mehr der Optik dienen sollen, erleichtert eine automatische Beregnung deren Pflege enorm.“

Steigt der Wasserverbrauch durch den Einsatz einer automatischen Beregnungsanlage nicht erheblich an?
„Wenn man vorher gar nicht gegossen hat, dann ja. Steht man hingegen sowieso jeden Tag einige Stunden mit dem Schlauch im Garten, behaupte ich sogar, dass der Verbrauch sinkt.“

Ist die Beregnungsanlage nicht sehr teuer?
„Hier kommt der berühmte Satz: ‚kommt drauf an‘. Wir bezahlen heute für ein Auto, das uns am Ende nur von A nach B bringt, zum Teil sechsstellige Beträge. Selbst bei einem mehrere Hektar großen Garten kommen wir nicht annähernd an diese Summen heran. Die Anforderungen bestimmen den Preis und die sind doch sehr individuell.“

Muss mein Garten nach dem Einbau der Anlage neu angelegt werden?
„Nein. Am sichtbarsten sind die Spuren der unterirdisch verlegten Leitungen, aber bei warmer Witterung auch nur für wenige Tage. Es wird natürlich einige Veränderungen im Garten geben, manche Pflanzen wachsen höher, vielleicht tauchen auch neue Gäste im Garten auf. Aber ist dieser Wandel nicht auch etwas Schönes?“

Und was mache ich, wenn die Anlage mal nicht funktioniert?
„Zuerst prüfen, ob sie Zugang zu Wasser hat. Wenn es eine stromnetzbetriebene Anlage ist, dann muss die Sicherung geprüft werden. Sollte das alles nichts helfen, überprüfe die Einstellungen des Computers oder rufe uns an.“

Kann ich als Laie den Steuerungscomputer richtig bedienen?
„Es gibt verschiedene Produkte auf dem Markt. Wir haben uns wegen der einfachen Computersteuerung für den Hersteller HUNTER entschieden. Dies ermöglicht dem Kunden, kleinere Änderungen auch selbst vornehmen zu können.“

Peter Murrmann
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