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6 Tipps für richtiges Heizen und Lüften

So könnt ihr Heizkosten sparen und für ein gesundes Raumklima sorgen

Richtiges Heizen und Lüften spart nicht nur Kosten, sondern ist auch gut für die Gesundheit. Staub, Zigaretten, Bakterien und Gerüche beeinträchtigen die Luftqualität im Raum und können Kopfschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit und Müdigkeit verursachen. Dagegen hilft nur richtiges Heizen und Lüften. Wir haben die wichtigsten Grundregeln für euch zusammengestellt.

1. Regel

Das A und O ist die Raumtemperatur. Da unterscheidet man zwischen den einzelnen Räumen. Während im Wohnbereich und im Bad etwa 20 bis 22 Grad angebracht sind, reichen in der Küche und im Schlafzimmer 17 bis 18 Grad völlig aus. Kälter sollte es allerdings nicht sein, denn das fördert die Schimmelbildung.

Auch nachts sollten die Temperaturen nicht mehr als 5 Grad absinken. Und auf keinen Fall die Heizung ganz abdrehen. Die Wiedererwärmung kostet viel Energie und abgekühlte Außenwände sind nicht gerade gesundheitsfördernd.

 

2. Regel

Die Heizkörper und Ventile müssen frei sein. Vorhänge, Heizkörperverkleidungen oder Möbel vor dem Heizkörper mindern die Wärmeabstrahlung in den Raum. Dadurch wird die Heizung automatisch höher gedreht und verbraucht mehr Energie.

 

3. Regel

Für ausgewogene Luftfeuchtigkeit sorgen! Optimal liegt sie bei 60 Prozent. Höher sollte sie nicht sein, sonst bildet sich wiederum Schimmel.

 

4. Regel

Vor allem, wenn es draußen kalt ist, ist es wichtig, regelmäßig zu lüften. Achtet beim richtigen Lüften darauf, dass immer ein kompletter Luftaustausch stattfindet. Beim Stoßlüften werden die Fenster für eine kurze Zeit komplett geöffnet. Dabei solltet ihr nicht von Zimmer zu Zimmer lüften, sondern immer nach außen. Am besten erreicht man einen Durchzug in der gesamten Wohnung durch das Öffnen aller Fenster.

 

5. Regel

Man sollte mehrmals täglich für drei bis fünf Minuten lüften. Dabei wird die warme, feuchte Luft im Raum durch die kalte, trockene Außenluft ersetzt, ohne dass die Möbel und Wände auskühlen. Innenliegende Bäder ohne Fenster solltet ihr direkt nach dem Benutzen auf kürzestem Weg durch ein anderes Zimmer lüften. Und noch ein Tipp für neue Isolierglasfenster: mehr lüften als früher!

 

6. Regel

Haltet die Tür zum Schlafzimmer geschlossen. Wenn die warme und feuchte Luft aus Küche und Bad in die kühleren Schlafräume kommt, kann sie an den Wänden kondensieren. Gerade hinter Möbelstücken kann das zu Schimmelbildung führen. Daher sollten Möbel prinzipiell einen Mindestabstand von fünf bis zehn Zentimeter zur Wand haben.

Der Deutsche Mieterbund gibt folgende Empfehlung für richtiges Lüften:

Dezember bis Februar 4 bis 6 Minuten
März, November 6 bis 10 Minuten
April, Oktober 10 bis 15 Minuten
Mai, September 16 bis 20 Minuten
Juni bis August 20 bis 30 Minuten

 

Peter Murrmann
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