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Neue Tilgungs- und Fördersätze bei der KfW

Hochaktuell für alle Immobilienkäufer   

Endlich mal eine gute Nachricht inmitten allerlei Hiobsbotschaften: Die Bundesregierung hat im September 2019 gesetzlich verbindliche Klimaziele auf den Weg gebracht. Seit Januar 2020 können sich Käufer einer neuen Immobilie über bessere Förderungen durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) freuen. Interessante Konditionen- und Produktänderungen im Bereich „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ sind in Kraft getreten.

So profitieren die Immobilienerwerber bei vielen Produkten, die die KfW anbietet, von höheren Tilgungs– und Investitionszuschüssen sowie Kreditbeträgen. Dabei gelten für Wohngebäude, die neu gebaut werden und die Voraussetzungen eines KfW–Effizienzhauses mit der Förderstufe 55 erfüllen, jetzt folgende Voraussetzungen:

Förderhöchstbetrag je Wohneinheit: 120.000 Euro statt bisher 100.000 Euro
Zinssatz: 0,95 % p. a. effektiv
Tilgungszuschuss: 15 % aus 120.000 Euro statt bisher 5 %

 

Was bedeutet das?

Der Käufer erhält dadurch den Tilgungszuschuss in Höhe von max. 18.000 Euro für den Kauf eines neu gebauten Hauses geschenkt – eine hervorragende Nachricht! Die Schultheiß Projektentwicklung AG plant bei ihren Bauvorhaben – gleichgültig ob Eigenheim oder Eigentumswohnung – mit dem KfW- 55-Standard, damit ihre Kunden in den Genuss der neuen Fördersätze kommen können.

Bei der Wärmeversorgung sollte ein Fernwärmeanschluss vorhanden sein. Damit erfüllt die Haustechnik bei Primärenergiebedarf ohne Weiteres die Anforderungen. Auf zusätzliche Maßnahmen kann sogar verzichtet werden. Ist kein Fernwärmenetz vorhanden, kann eine Solaranlage für die unterstützende Warmwasserbereitung zum Erreichen des KfW- 55-Standards genügen. Das ist bei Objekten bis zu 20 oder 25 Wohneinheiten wirtschaftlich, vorausgesetzt die Dachkonstruktion lässt eine Solaranlage zu.

 

Keine Solaranlage? Diese Alternative gibt es

Wenn eine Solaranlage unrentabel erscheint, kommt die dritte Alternative in Betracht: der Einsatz eines Blockheizkraftwerks (BHKW), also die stromerzeugende Heizungsanlage. Ein BHKW mit ca. 15 kW Leistung kann bis zu 16 Wohneinheiten versorgen. Für größere Objekte lassen sich mehrere BHKW in Reihe schalten oder es wird auf ein leistungsstärkeres zurückgegriffen. Letztlich bleibt immer noch die Wärmepumpe als investitionsreichste Variante.

Auch die Gebäudehülle ist ein wichtiger energetischer Aspekt: Der gesamte Keller lässt sich in die thermische Hülle einplanen, also mitheizen. Nicht zu vergessen: das Wärmedämmungsverbundsystem, zu dem Fenster und Terrassentüren gehören.

Die Schultheiß Projektentwicklung AG hat den KfW-55-Standard bei sehr vielen Gebäuden bereits umgesetzt, sodass der Käufer von den neuen Fördersätzen profitiert. Wie das funktioniert und wer das staatliche Geldgeschenk nutzen kann, das beantworten Ihnen die Experten für Baufinanzierungen bei der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG, Herr Marcus Spath, Frau Andrea Albert und Herr Dejan Susak.

Fragen & Antworten

Viele potentielle Erwerber einer Immobilie finden sich im KfW–Dschungel nicht zurecht. Hier einige häufig gestellte Fragen:

 

Wer kann die Förderung erhalten?

Jede Privatperson bei jedem Kauf eines Neubaus, das den KfW-Standard erfüllt, unabhängig davon, ob es eine Eigentumswohnung, eine Doppelhaushälfte, ein Reihenhaus oder ein Einfamilienhaus ist. Die Förderung kann ggf. auch mehrfach beantragt werden.

 

Wie und wo erhalten die Kaufinteressierten die Förderung durch die KfW?

Eine KfW-Online-Bestätigung erhalten Sie über den jeweiligen Bauträger/Architekten. Die Bestätigung geben Sie bei der zu finanzierenden Bank ab, die dann das Darlehen und die Förderung für Sie beantragt.

 

Was müssen Kaufinteressierte tun und wie läuft das Verfahren für den Erhalt der Förderung?

Den Antrag für das KfW-Darlehen von max. 120.000 Euro reichen Sie bei der finanzierenden Bank ein. Nach Baufertigstellung erhalten Sie die Bestätigung vom Bauträger/Architekten, die Sie bei der finanzierenden Bank abgeben. Die Bank leitet diese an die KfW weiter und Sie bekommen nach ein bis zwei Monaten den Tilgungszuschuss direkt auf das aufgenommene Darlehen; somit verringern Sie die Restschuld und die monatliche Rate bei der Bank.

 

Wie hoch ist die Förderung beim KfW-55-Standardgebäude?

Die Förderung beträgt 15 % von max. 120.000 Euro Darlehenssumme. Somit also maximal 18.000 Euro.  

Peter Murrmann / VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG
Text

Illustration: Schultheiß Projektentwicklung AG

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