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Richtig betten – schöner schlafen

In 3 Schritten zum perfekten Bett

„Wie man sich bettet, so schläft man“, heißt es im Volksmund. Bei der Wahl des richtigen Bettes und der optimalen Matratze solltet ihr daher ein paar Punkte beherzigen. Dann klappt es auch mit dem wohligen und ungestörten Schönheitsschlaf.

 

Schritt 1: Die richtige Größe

Die erste Frage, die ihr euch stellen müsst, ist: „Wie viel Platz brauche ich?“ Laut der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) benötigt ein Paar für ein Doppelbett mindestens eine 1,40 Meter breite Matratze. Wer in seinem Schlafzimmer Platz für ein 1,60 Meter breites Bett hat, kann anstatt einer großen Matratze zwei 80 Zentimeter breite Exemplare wählen. Das ist vor allem von Vorteil, wenn ihr eine andere Härte wählt als euer Partner. Kriecht der Nachwuchs nachts zu euch ins Bett, ist wiederum eine durchgehende Matratze die bessere Wahl.

Achtet auf jeden Fall darauf, dass die Größe von Matratze, Bettgestell und Lattenrost zusammenpassen. Boxspringbetten sind ein wenig anders aufgebaut, aber auch hier müssen alle Komponenten auf einander abgestimmt sein.

 

Schritt 2: Eine Frage des Stils

Neben der Größe spielt auch der Stil eine wichtige Rolle. Passt das Bett optisch zum restlichen Mobiliar wie Nachtkästchen und Kleiderschrank? Natürlich ist es einfacher, wenn die Einrichtung aus einem Guss gekauft wird. Einzelne Möbelstücke könnt ihr aber genauso gut miteinander kombinieren. Boxspringbetten führen hierbei nach wie vor die Beliebtheitsskala an.

Übersetzt heißt Boxspring soviel wie „Box mit Federn“ und beschreibt den Unterbau des Bettes. Dieser ist aus einem Rahmen aus Metall oder Holz gefertigt, in den Federkerne eingearbeitet werden. Das „Boxspring“ übernimmt quasi die Funktion eines Lattenrosts. Darauf kommt dann die Matratze, meist mit einem Federkern-Innenleben. Je nach Ausführung wird auf die Matratze noch ein Topper gelegt.

Vorteil des Boxspringbettes ist der hohe Aufbau. Gerade ältere Menschen empfinden dies als sehr angenehm, da es das Aufstehen enorm erleichtert – zumindest aus ergonomischer Sicht.

 

Über Geschmack lässt sich nicht streiten

Ihr steht auf pompös? Dann ist ein überdimensioniertes Betthaupt im Rokoko-Stil genau das Richtige. Stilvolle, nicht ganz so verspielte, Modelle im angesagten Mid-Century-Stil gibt es in schönen (Natur-)Stoffen oder Leder. Oder wie wäre es mit einem üppig gepolsterten Chesterfield-Rückenteil?

Wenn ihr eher auf klare Linien statt Schnickschnack steht, dann empfehlen wir euch die schlanken, filigranen Modelle. Hier findet ihr eine große Auswahl an Formen und Entwürfen, von der Neu-Auslegung des Futonbetts bis hin zu Massivholzbetten.

 

Wohltuendes Holz

Mit einem unbehandelten Massivholzbett tut ihr sowohl der Umwelt als auch eurer Gesundheit etwas Gutes.  Denn das Holz reguliert nicht nur die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer, diversen Holzarten werden auch gesundheitsfördernde und wohltuende Eigenschaften nachgesagt.  So sollen sie unter anderem die Herzschlagfrequenz senken – was uns beim Entspannen hilft und guten Schlaf fördert.

Achtet beim Kauf darauf, dass die weiteren Inhaltsstoffe wie Leime unbedenklich sind und ihr keinerlei Allergien gegen Naturstoffe habt. Massivholzbetten lassen sich übrigens genauso mit einem Betthaupt kombinieren. Letztere könnt ihr auch einzeln kaufen und euer Bett somit zu einem individuellen Designer-Modell aufpeppen.

 

Ordnung muss sein

Wer im Schlafzimmer für Ordnung sorgen möchte, findet viele gute Stauraum-Ideen, die unter die Liegefläche integriert werden. Beispielsweise in Form von Schubladen. Beim Boxspringbett lassen sich die Liegeflächen einfach aufklappen und bieten viel Platz für Tagesdecken & Co.

Baubiologen raten, darauf zu achten, dass die Luft unter dem Bett genügend Raum für die Zirkulation bietet. Sonst haben Hausstaubmilben und Schimmel leichtes Spiel.

Egal, für welches Bett ihr euch entscheidet: Am besten richtet ihr euer Schlafzimmer gedanklich komplett ein – von der Tapete über das Bett bis zum Nachttisch. 3D-Programme können hier weiterhelfen. Mit ihnen könnt ihr das Zimmer probewohnen und einen Fehlkauf vermeiden.

 

Schritt 3: Die passende Matratze

Für den richtigen Liegekomfort ist die richtige Matratze das A und O. Federkern, Latex, Kaltschaum, hart oder weich? Eine Pauschalantwort gibt es dafür nicht, da jeder von uns andere Vorlieben hat. Ein paar Tipps haben wir dennoch für euch, um die Qual der Wahl zu erleichtern.

Wer nachts viel schwitzt, sollte auf eine Federkernmatratze zurückgreifen. Kaltschaummatratzen passen sich gut an Körper und Lattenrost an und eignen sich für Allergiker, da sich Milben hier kaum wohlfühlen. Aufgrund ihrer guten Wärmeisolierung sorgen Kaltschaummatratzen, ebenso wie Latexmatratzen, für eine wohlige Wärme beim Schlafen.

 

Eine für alle?

Schließlich solltet ihr noch den Härtegrad der Matratze klären. Während der eine gerne tief einsinkt, liegen andere lieber einen Härtegrad über der Empfehlung, die für Gewicht und Körpergröße passend ist. Daher solltet ihr die Hilfe eines Fachmanns in Anspruch nehmen und das Liegegefühl beim Probeliegen testen.

Die Stiftung Warentest hat Matratzen unter die Lupe genommen, die für alle Figurtypen passen sollen. Es gibt zwei Exemplare, die diese Kriterien erfüllen. Mit 299 Euro bzw. 400 Euro sind diese nicht einmal sehr teuer.

 

Matratzentypen im Überblick

Federkernmatratze
eignet sich für alle, die schnell schwitzen.

Latexmatratze
ist ideal für alle, die nachts schnell frieren. Wer stark schwitzt, sollte die Finger hiervon lassen. 

Kaltschaummatratze
eignet sich ebenfalls für alle, die nachts schnell frieren. Dies Matratze eignet sich gut für schwere Menschen.

Christian Kaiser
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