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Sparen trotz Zinsflaute

Vermögensaufbau mit Strategie

Sind die Zinsen im Keller, tun sich Sparer schwer. Für das Geld auf dem Sparbuch bekommen sie keinerlei Zinsen. Sogar das Gespenst von Negativzinsen geht um. Das Geld im Sparstrumpf verstecken solltet ihr dennoch nicht – allein schon aus Sicherheitsgründen.

 

Auf die Strategie kommt's an

Was können Sparer dann in Sachen Vermögensaufbau tun? „Die genaue Strategie hängt immer von den jeweiligen Anlagezielen ab“, erläutert Marcus Spath, Abteilungsleiter Baufinanzierung bei den Vereinigten Raiffeisenbanken Gräfenberg-Forchheim-Eschenau-Heroldsberg eG. Die Anpassung an eure individuellen Gegebenheiten erarbeitet ihr am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Ein paar Tipps zum Thema Vermögensaufbau solltet ihr generell wissen. Beispielsweise die allgemeingültige Faustregel: „Anleger sollten ihr Vermögen breit streuen, in der Anlageform und in der Risikoklasse.“

 

Reserven auf Sparbuch & Co.

Selbst wenn es dafür keine Zinsen gibt, empfiehlt Spath, einen Betrag in Höhe von etwa drei bis fünf Monatsgehältern auf einem Sparbuch, Tages- oder Festgeldkonto zu parken. So habt ihr ein Reservepolster, auf das ihr jederzeit kurzfristig zurückgreifen könnt. Für den Fall, dass die Waschmaschine den Geist aufgibt, das Auto in die Werkstatt muss oder ihr dringend Erholungsurlaub braucht…

Allerdings ist das Sparbuch oder Tagesgeld keine Lösung zum Vermögensaufbau, denn es fehlt der Zinsertrag, der die Wirkung der Inflation ausgleicht.

 

Risiko versus Rendite

Ertragreiche, aber auch risikoreicher, ist die Geldanlage in Fonds, Zertifikate oder Aktien. Auch der Zeitraum, in dem das Geld gebunden ist, ist mit fünf bis zehn Jahren längerfristig angesetzt. Um alle Aspekte richtig abzuwägen, solltet ihr euch auch hierzu kompetent beraten lassen. Gleiches gilt für Aktienfonds.

Eine alternative Geldanlage sind Immobilien. „Im Hinblick auf den Werterhalt derzeit sind sie meiner Meinung nach das Beste, was Anleger tun können“, so Spath. Hier kommen euch außerdem die niedrigen Zinsen zugute. Oder anders gerechnet: Investiert ihr in eine vermietete Immobilie als Kapitalanlage, könnt ihr bei geschickter Finanzierung mit langen Laufzeiten und günstigen Darlehenszinssätzen sowie entsprechendem Eigenkapital mit den Mieteinnahmen die monatliche Rate für Zins und Tilgung abdecken. Neubauobjekte glänzen mit Miet-Renditen von rund drei Prozent.

Voraussetzung ist natürlich, dass die relevanten Kriterien einer Immobilie, wie Kaufpreis, Ausstattung und Lage, stimmen. Empfehlenswert ist eine Mietpreisgarantie, die ein stück weit Sicherheit vor Leerstand und eine gewisse Sorgenfreie bietet.

Aber auch die Investition in eine selbst genutzte Immobilie ist eine gute Geldanlage. So spart ihr euch die zukünftige Miete. Somit habt ihr die ideale Altersvorsorge und mit hoher Wahrscheinlichkeit übertrifft die Wertsteigerung einer gepflegten Immobilie auch die Inflation.

 

Anlageformen im Überblick

Sparbuch oder -konto
Ein Konto, auf dem das Guthaben mit einem geringen Zinssatz angelegt ist. Üblicherweise ist die monatliche Verfügung begrenzt und es muss mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden, um hier frei verfügen zu können.

Tagesgeldkonto
Ein verzinstes Konto, das ausschließlich der Geldanlage dient. Der Kontoinhaber kann beliebig über das Guthaben verfügen.

Festgeldkonto
Ähnlich wie das Tagesgeldkonto. Es kann jedoch üblicherweise nur zu einem bestimmten Termin gekündigt werden. Diese Einschränkung bietet eine höhere Verzinsung.

Fonds
Verwaltet das Investmentvermögen, das eine Investmentgesellschaft für ihre Anleger investiert. Der Anleger hat die Wahl Aktien, Anleihen oder Investmentzertifikate zu erwerben. Ein Mischfonds hat die beste Risikobetreuung, da in alle Finanzinstrumente investiert werden kann. Aktienfonds sind auf Aktien beschränkt und haben deshalb ein höheres Risiko.  

 

Vereinigten Raiffeisenbanken Gräfenberg-Forchheim-Eschenau-Heroldsberg eG
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