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Bad richtig planen: Die vier Königsfragen

Ohne Umwege zu Ihrem Traumbad

Bei der Planung des Badezimmers geht es um weit mehr als den persönlichen Geschmack. Der spielt gewiss eine wichtige Rolle, entscheidend ist aber vielmehr die Frage nach der Machbarkeit: Sind Ihre Wünsche umsetzbar? Der Sanitärausstatter Richter + Frenzel gibt Ihnen vier Fragen an die Hand, die Sie sich bei der Planung stellen sollten

Die meiste Zeit verbringen wir zugegeben nicht im Badezimmer – dennoch gehört es zu den Räumen, in denen uns Gemütlichkeit besonders wichtig ist. Kein Wunder, denn das Bad ist für uns ein Rückzugsort, an dem wir unsere Privatsphäre genießen können und uns entspannen möchten. Ein Bad ist gewiss nicht so leicht umzugestalten und behält seine Grundzüge für die nächsten 20 bis 25 Jahre. Eine vorausschauende und vor allem realistische Badplanung ist daher bei jedem Neubau und jeder Sanierung das A und O. Damit Sie ohne Umwege direkt zu dem Badezimmer kommen, das möglichst alle Ihre Wünsche erfüllt und auch technisch umsetzbar ist, sollten Sie vier wichtige Überlegungen einfließen lassen. Dank der geschickten Planung durch Richter+Frenzel wird daraus dann eine kleine, aber feine Wellnessoase.

Wie viel darf es kosten?
Was Sie sich für Ihr neues Bad leisten können oder möchten, ist die Grundlage Ihrer Badplanung. Denn bekanntlich gibt es bei den Kosten für ein neues Badezimmer nach oben keine Grenze. Legen Sie im Vorfeld Ihr maximales Budget fest. Das Budget bestimmt, wie umfangreich Ihre Ausstattung ausfällt: Dusche und Badewanne, eine Kombination aus beidem oder nur eines davon. Darüber hinaus gibt das vorhandene Budget vor, ob hochklassige Markenprodukte infrage kommen. Vergessen Sie bei der Kostenaufstellung nicht, die Badmöbel wie Waschtische oder Unterschränke einzukalkulieren.

Was passt überhaupt rein?
Wenn Sie die Budgetfrage geklärt haben, geht es als Nächstes um ein Thema, das vor allem in kleinen Badezimmern häufig den Ton angibt: Was passt aus Platzgründen überhaupt rein? Größe, Grundriss und Dachschrägen sind dabei alles entscheidend. Auch wenn Ihnen eine XXL-Dusche vorschwebt – ist diese aus Platzgründen einfach zu groß für Ihr Badezimmer, müssen Sie sich zwangsläufig für ein kleineres Modell entscheiden. Womöglich müssen Sie dann auf nicht unbedingt notwendige Dinge wie eine Badewanne verzichten.Bei der Frage, was reinpasst, geht es aber nicht nur um die Größe. Passt auch der Stil, den Sie sich ausgesucht haben, zu Ihrem Bad oder könnte er sich nachteilig auswirken? Ein Beispiel dafür sind dunkle Badmöbel oder Fliesen. Diese sind zweifelsohne sehr modern und wirken besonders elegant, können sich auf ein kleines Bad jedoch drückend auswirken und dadurch das Manko „Platzmangel“ extra betonen.

Welcher Stil soll es sein?
Zeitlos und klassisch, schlicht und modern, im Landhausstil oder mit Retro-Charme: Die Frage nach dem Stil bezieht sich vor allem auf Farben, Formen und Materialien. Bevorzugen Sie ein farbenfrohes Bad oder entscheiden sich für den dezenten Weg mit unaufdringlichen Weiß-, Grau-, Schwarz- und Erdtönen? Gefallen Ihnen Naturmaterialien wie Holz und Stein, oder soll es doch lieber die gewohnte, weiße Keramik sein? Lieben Sie das Außergewöhnliche und wagen mutig einmal Schritte ins Ungewohnte, wie zum Beispiel mit schwarzen Armaturen? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Legen Sie sich aber bei Keramik, Badewanne, Dusche und Accessoires am besten auf einen Stil fest, um ein harmonisches Gesamtbild zu erhalten.

Ist das alles technisch machbar?
Sie haben Ihr Bad perfekt geplant und sind wunschlos glücklich – bis das böse Erwachen kommt: Ihr Architekt oder Handwerker gibt kein grünes Licht, da Ihr Traumbad aufgrund der technischen Gegebenheiten wie zum Beispiel der Lage der Anschlüsse nicht in dieser Form zu realisieren ist. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn durch die Anordnung von Dusche, Waschtisch und Co. die Bewegungsfläche im Bad zu klein wird oder notwendige Abstände nicht eingehalten werden können. Da es bei der technischen Umsetzung nicht nur um eine Frage des Geschmacks oder der Kosten geht, sollten Sie die Machbarkeit Ihres Badezimmers vorab von Ihrem Architekten, dem Bauträger oder dem Handwerker überprüfen lassen. Er wird Ihnen zudem sagen, ob Ihre Wünsche praktisch und auch später im höheren Alter sinnvoll sind.

Schultheiß Projektentwicklung AG
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Bilder: Richter+Frenzel GmbH + Co. KG

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