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Die 5 größten Fehler im Homeoffice

1. Schlafanzug und fehlende Morgenroutine

Die Kleidung beeinflusst unsere innere Haltung und Einstellung, oder auch mit Anglizismen: der Dresscode wirkt auf das Mindset! Ob nun auf Deutsch oder Neu-Deutsch: Wenn Sie es gewohnt sind im Homeoffice mit Jeans und Hemd zu arbeiten, tragen Sie auch im Homeoffice Jeans und Hemd. Und nicht zu vergessen: Behalten Sie Ihre Morgen-Routinen bei! Wenn Sie es gewohnt sind, beim Schminken oder Rasieren Ihren groben Tagesablauf durchzugehen starten Sie holpriger in den Arbeitstag, wenn Sie plötzlich darauf verzichten! Zudem können auch mal spontane Video-Calls anstehen. Da sitzt man doch lieber rasiert mit Hemd vor dem PC, oder?

 

2. Privat und Geschäftlich nicht trennen

Oftmals der erste Satz, den man als Homeoffice-Neuling hört: Du bist doch daheim, du kannst doch schnell.... NEIN! Man ist in der Arbeit, auch wenn Homeoffice am eigenen Schreibtisch nicht immer danach aussieht. Schnell zur Post, zum Einkaufen, Müll runterbringen... Die Konzentration im Homeoffice aufrecht zu erhalten ist vielleicht die schwierigste Aufgabe. Setzen Sie Grenzen. Was Sie als Kompromiss anbieten könnten: Geben Sie Ihrem Umfeld kurze Zeitfenster und teilen Sie diese frühzeitig mit. Wenn Sie beispielsweise wissen, dass Sie eine Aufgabe um 11:00 übergeben werden, können Sie Ihrem Umfeld mitteilen, dass Sie um 11:00 ein paar Minuten Zeit haben.

 

3. Bei der Ausstattung sparen

Ein unbequemer Stuhl an einem zu kleinen Schreibtisch in einem finsteren Eck in der Wohnung? Das einzige Licht ist die Strahlung des Monitors... Wem das schon beim Lesen graust weiß, dass sich hier nicht gut Arbeiten lässt. Helles Licht und frische Luft sollten an jedem Arbeitsplatz Standard sein. Eine große Auswahl guter und ansehnlicher Möbelstücke und Accessoires findet man bequem im Web. Und wer sich wegen der Kosten Gedanken macht: Unter bestimmten Voraussetzungen kann man Kosten für Möbel von der Steuer absetzen. Wem schon allein der Gedanke Steuererklärung zuwider ist: Kleinanzeigen-Portale zum Kaufen und Verkaufen nutzen. Idealerweise geht es sich "Null auf Null aus".

 

4. Pausen vernachlässigen

Wie oft sind Sie im Büro zur Kaffeemaschine gegangen um sich die Beine zu vertreten? 2-3 Mal am Tag? Machen Sie das bitte auch im Homeoffice. Bewegung reichert Ihr Blut (und damit das Gehirn) mit Sauerstoff an und bringt Ihnen die ein oder andere zündende Idee, die Sie als tippende Maschine vor Ihrem Bildschirm nicht gehabt hätten. Erzählen Sie auch Ihrem Partner von Ihrer Aufgabe an der Sie gerade hängen. Ein Blick von außen kann der Denkanstoß sein, der Ihnen gerade gefehlt hat. [Anm: Und Ihr Partner schätzt es, wenn Sie seine Meinung hören möchten :-) ]

 

5. Auf Meetings verzichten

Ein sehr schöner Nebeneffekt im Homeoffice: Keine Meetings mehr
Ein sehr unschöner Nebeneffekt im Homeoffice: Keine Meetings mehr.

Es gibt keinen Angestellten, der nicht schon mal in einem Meeting war und sich dachte: Da hätte ich genauso gut weiterarbeiten können. Tatsächlich kommt bei jedem Angestellten, der ein paar Tage am Stück im Homeoffice arbeitet der "Aha-Effekt" wie viel Zeit in notwendigen oder nicht notwendigen Meetings verbracht wird. Was man dabei aber nicht vergessen darf: Führungskräfte und Mitarbeiter müssen sich weiterhin besprechen, Aufgaben müssen verteilt und Strategien vereinbart werden. Für die wenigsten Aufgabenstellungen nimmt man sich so viel Zeit, dass sämtliche Rückfragen ausgeschlossen werden. Also feste Zeiten für Video-Calls ausmachen und das schöne weiße Hemd in der Webcam präsentieren.

 

Michael Giglhuber
Text

Bilder: Freepik

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