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Einbauküche aus dem Baukasten? Mit modularen Einbauküchen maximal flexibel

Egal, wie unvorteilhaft der Grundriss einer Wohnung ist – eine Einbauküche passt perfekt. Kein potenzieller Stauraum geht verloren, Schränke, Spüle und Herd lassen sich beliebig miteinander kombinieren und für die schwierigsten Konstellationen finden Küchenexperten die ideale Lösung. Was mit der extra eingepassten Küche anfangen, wenn ein Umzug ansteht oder nur Herd und Spüle an eine andere Position rücken sollen? Ganz einfach – die Einbauküche umstellen.

Einbauküche umstellen? Das geht!
Obwohl eine Einbauküche auf den ersten Blick wie ein zusammenhängendes, großes Ganzes wirkt, ist sie sehr flexibel und kann zu einem späteren Zeitpunkt problemlos umgebaut werden. Möglich macht das ihr besonderer Aufbau aus modularen Elementen: Diese werden, ganz nach dem Baukasten-Prinzip, ausgewählt und beliebig nach Wunsch und Lebenssituation der Nutzer aneinandergereiht. „Besonders viele Innovationen gibt es dabei bezüglich der technischen Ausstattung: Backofen und Geschirrspüler können in Griff- und Sichthöhe platziert werden, Kochfelder können an fast jeder Stelle der Arbeitsplatte angeordnet werden. Ebenso der Dunstabzug, der sich entweder über dem Kochbereich befindet oder unmittelbar neben dem Kochfeld, dem Grill oder dem integrierten Wok eingerichtet wird“, erklärt Lenka Pejman, Küchenexpertin bei DIE KÜCHENPLANER habicht + sporer.

Der große Vorteil der modularen Einbauküche
Dank des modularen Aufbaus können Räume sehr individuell geplant werden, wodurch ein fließender Übergang zwischen Koch- und Wohnbereich gelingt. Auch Kochinseln, Theken mit Essplätzen und Stauräume finden durch die modulare Planung ihren optimalen Platz. Dadurch sind nicht nur bei der Neuplanung, sondern auch bei der Integration des „Lebensraums Küche“ in die Wohnung zahlreiche Freiheiten gegeben. „Die persönlichen Bedürfnisse und die damit verbundenen Anforderungen an eine Küche verändern sich im Lauf der Zeit. Mitunter stehen auch räumliche Veränderungen an, beispielsweise wenn die Küche bei einem Umzug mit ins neue Heim soll. In den meisten Fällen lässt sich durch eine fachlich kompetente Umplanung der Küche ein neues, passendes Ganzes gestalten“, so Lenka Pejman.

Modulküche oder modulare Küche?
Ein gewaltiger Unterschied!

Die klassischen Küchenblöcke, oft vereinfacht als Modulküche bezeichnet, kennt wohl jeder: Auf einer Breite von beispielsweise 1,5 Metern vereinen sich Herd, Spüle, Schränkchen und noch ein kleines Kochfeld und einer vollständigen Mini-Küche. Die Reihenfolge ist vom Hersteller vorgegeben, und meist bieten solche Küchenblöcke kaum Stauraum und Arbeitsfläche. Daher sind sie beispielsweise oft in Studentenwohnungen oder 1-Zimmer-Appartments zu finden. Zum einen wird dort wenig gekocht und zum anderen fehlt es dort an Platz. Zudem ist Geld sparen das oberste Gebot. Solche Blöcke landen dann in einem freien Eckchen einer Wohnung und ersetzen schnell und günstig eine Küche.

Das einzig Flexible an solchen Küchenblöcken ist der leichte Transport – anheben, versetzen, fertig. Mit den modularen Elementen einer Einbauküche haben solche Küchenblöcke nichts gemein, denn eine individuelle Küche erfordert vor allem eine passgenaue Planung, die natürlich nicht möglich ist. Aus diesem Grund müssen preisgünstige und wenig flexible Modulküchen bzw. Küchenblöcke strikt von modularen, hochwertigen Einbauküchen abgegrenzt werden.

 

Schultheiß Projektentwicklung AG
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Bilder Anna Seibel

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