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Gesund durch den Sommer

10 Tipps für die nächste Hitzewelle

Sobald die Temperaturen an der 30 Grad Marke kratzen, zieht es uns in die Freibäder, Parks und Eisdielen. Doch Vorsicht! Der Sommer birgt auch viele Gefahren, z.B. Sonnenstich, Sonnenbrand oder Kreislaufprobleme. Wir haben die 10 wichtigsten Tipps für Euch, um die heißen Sommertage fit und gesund zu überstehen.

1. Tipp: Viel trinken!

Unser Körper verfügt über ein eigenes „Kühlsystem“. Mit steigender Körpertemperatur wird mehr Schweiß produziert, der beim Verdunsten die darunterliegenden Blutgefäße abkühlt. Daher müssen wir viel trinken. Ein Erwachsener sollte mindestens zwei bis drei Liter Wasser oder verdünnte Säfte am Tag trinken. Auch eine Brühe wirkt Wunder, denn durch das Schwitzen verliert unser Körper wertvolle Salze.

 

2. Tipp: Nicht zu lange in der Sonne bleiben!

Langes Sitzen in der Sonne kann zu einem Hitzschlag führen. Denn bei höheren Temperaturen weiten sich unsere Blutgefäße, um zusätzlich Wärme abzugeben. Gerade bei Kleinkindern und älteren Menschen kann dies zu Kreislaufproblemen führen.

Ein Hitzekollaps ist ein Wärmestau im Körper, der zu Fieber mit über 40 Grad Celsius, Pulsrasen und Bewusstseinsstörungen führen kann. Sowohl beim Hitzschlag als auch Kollaps sollte man umgehend einen kühlen Ort aufsuchen und möglichst viel trinken. Zusätzlich helfen kalte Wickel.

 

3. Tipp: Kopfbedeckung nicht vergessen!

Nicht nur für Kinder gilt: Kopfbedeckung tragen! Die Hitze der Sonnenstrahlen führt zu einer Irritation der Hirnhaut und somit zu einer Entzündungsreaktion. Die Folge ist ein isolierter Hitzschlag des Kopfes, der sich durch Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, erhöhtem Pulsschlag und Nackenschmerzen äußern kann.

4. Tipp: Sonnencreme gegen Sonnenbrand!

Sonnenschutz ist nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag sehr wichtig. Denn hohe UV-Strahlung und Sonnenbrand erhöhen das Risiko für Hautkrebs. Sonnencremes sollten mindestens einen Lichtschutzfaktor von 15 haben und immer dick aufgetragen werden.

Vorsicht bei „wasserfesten“ Sonnencremes: laut Stiftung Warentest gilt Sonnencreme bereits als wasserfest, wenn nach zwei Mal 20 Minuten Baden noch die Hälfte des ursprünglichen Schutzes vorhanden ist. Also unbedingt nachcremen!

 

5. Tipp: Baderegeln beachten!

Ob Schwimmbad oder Badesee – einige Regeln solltet ihr immer beachten. Lasst Kinder nie unbeaufsichtigt am Ufer spielen. Gerade Baggerseen haben oft steil abfallende Uferbereiche, die ungeübten Schwimmern Schwierigkeiten bereiten können. Die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) warnt besonders vor bewachsenen und sumpfigen Zonen. Auch Hindernisse im Wasser sollten nicht unterschätzt werden, da dort gefährliche Strömungen lauern können.

 

6. Tipp: Schutz für die Augen!

Sonnenbrillen sehen nicht nur gut aus, sondern schützen auch unsere Augen. Achtet beim Kauf also auch unbedingt auf den UV-Schutz und das CE-Zeichen auf der Bügelinnenseite. Den optimalen Schutz bietet die Brille, wenn sie ausreichend groß und leicht gebogen ist, sodass auch die seitliche Strahlung abgefangen wird.

Übrigens: Die Farbe der Brillengläser hat keinen Einfluss auf den UV-Schutz, sondern die Beschichtung des Materials.

 

7. Tipp: Keine Blasen an den Füßen!

Sommerschuhe barfuß tragen, führt schnell zu Blasen oder wunden Stellen an den Füßen. Kurze Füßlinge, Blasenpflaster oder entsprechend gepolsterte Pads sind unsichtbare Helfer, die der Reibung vorbeugen. Sommerschuhe sollten nicht zu klein gekauft werden, denn bei warmen Temperaturen schwellen unsere Füße an. Blasen solltet ihr niemals aufstechen! Das kann zu Infektionen führen.

 

8. Tipp: Insektenschutzspray immer dabei!

Wir alle lieben laue Sommerabende im Freien – wenn nur die Mücken nicht wären! Der einfachste Schutz ist immer noch das Moskitonetz. Wirklich wirksam sind sonst nur chemische Stoffe wie DEET (Diethyltoluamid), der in allen handelsüblichen Insektenschutzsprays enthalten ist und bis zu 8 Stunden hält.

Wird man trotzdem gestochen, helfen kühlende Salben aus der Apotheke. Ihr könnt die betroffene Stelle auch kurzzeitig erhitzen, zum Beispiel mit einem heißen Löffel. Das zersetzt die Enzyme, die den Juckreiz auslösen.

 

9. Tipp: Achtung Zecken!

Sonnenbrillen sehen nicht nur gut aus, sondern schützen auch unsere Augen. Achtet beim Kauf also auch unbedingt auf den UV-

Zecken sind von März bis November aktiv und halten sich meist im hohen, dichten Gras, an Waldrändern oder in Büschen auf. Neben langer Kleidung und geschlossenen Schuhen helfen auch die meisten Insektenschutzsprays, die bis zu 4 Stunden Schutz bieten. Das Gefährliche an Zecken ist, dass sie Krankheiten wie Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder Borreliose übertragen können. Wer in einem Risikogebiet lebt, sollte sich unbedingt gegen FSME impfen lassen.

Nach einem Ausflug ins Grüne solltet ihr euch gründlich nach Zecken untersuchen und sie gegebenenfalls mit einer Pinzette, einer Zeckenkarte oder einem Zeckenlasso entfernen. Beliebte Stellen sind Bauch, Brust, Kniekehlen, Hals, Kopf und Schritt. Je länger sie in der Haut bleibt, desto höher wird das Risiko einer Borrelioseinfektion.

 

10. Tipp: Kältekopfschmerz vermeiden

Wer gerne eisgekühlte Getränke oder Speisen zu sich nimmt, kennt den Kältekopfschmerz, besser bekannt als Hirnfrost. Was diesen Schmerz auslöst, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Der plötzliche Kältereiz am Gaumen löst möglicherweise eine Erweiterung der Blutgefäße aus, die Signale an das Gehirn senden und so den Kopfschmerz auslösen. Auf jeden Fall solltet ihr kalte Speisen und Getränke langsam verzehren und den Kontakt zum Gaumen möglichst vermeiden.

Schultheiß Projektentwicklung AG
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Bilder: fotolia.com

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