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Produktiv im Homeoffice? Kein Problem! Darauf sollten Sie beim Einrichten Ihres Arbeitsplatzes achten

Was coronabedingt im vergangenen Jahr in der Arbeitswelt passiert ist, geht durchaus als digitale Revolution 2.0 durch: Nie war der Anteil an Angestellten im Homeoffice höher, nie haben Unternehmen die technischen Voraussetzungen dafür schneller umgesetzt.

Es ist zwar nicht absehbar, ob Homeoffice „nach Corona“ weiterhin eine so große Rolle spielen wird wie heute. Klar ist aber, dass wir es noch eine ganze Weile mit Kontaktbeschränkungen und strengen Hygieneauflagen zu tun haben, und damit in unserem Arbeitsalltag entsprechend flexibel bleiben müssen – insbesondere, was das ortsunabhängige Arbeiten angeht. Denn seit Ende Januar 2021 gilt für Arbeitgeber die Pflicht, ihren Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen, sofern es die jeweilige Tätigkeit erlaubt und keine betriebsbedingten Gründe dagegensprechen.

Und das Angebot wird von vielen Arbeitnehmern angenommen: Eine aktuelle Studie der Böckler-Stiftung hat ergeben, dass im Januar 2021 jeder vierte Angestellte (24%) überwiegend oder vollständig von zu Hause aus gearbeitet hat. Damit liegt der Anteil in etwa so hoch wie im April 2020 während des ersten Lockdowns (27%).

Priorität 1: Das richtige Plätzchen in der Wohnung finden
Obwohl der erste Lockdown nun schon ein ganzes Jahr hinter uns liegt und ein Teil von uns seitdem regelmäßig im Homeoffice arbeitet, ist die Situation für viele immer noch neu und ungewohnt. Und weil sich der Schreibtisch im heimischen Wohnzimmer oder neben der Couch doch massiv von dem im Büro unterscheidet, sehen sich Arbeitnehmer im Homeoffice mit einer Vielzahl von Problemen und Herausforderungen konfrontiert.

Unabhängig davon, ob zu Hause ein Arbeitszimmer zur Verfügung steht oder erst ein extra Plätzchen geschaffen werden muss: Um im Homeoffice möglichst produktiv zu bleiben, ist es sinnvoll, beim Einrichten des Arbeitsplatzes auf das ein oder andere wichtige Detail zu achten. Denn der Laptop auf dem Esstisch und stundenlanges Sitzen auf dem unbequemen Küchenstuhl ist alles andere als optimal.

Stuhl, Tisch, Headset: Achten Sie auf geeignetes Equipment
An vielen Schreibtischen im privaten Domizil steht kein ergonomischer Bürostuhl, sondern ein Stuhl, der sich vor allem durch eines auszeichnet: seine perfekte Eingliederung in das ästhetische Gesamtbild der Wohnung. Wenn Sie jedoch mehrere Stunden täglich darauf verbringen, sollten Sie sich nach einem geeigneten Bürostuhl umsehen, der Ihren Rücken bestmöglich schonen kann und sich in seiner Höhe perfekt auf Ihre Größe und die Höhe des Schreibtisches einstellen lässt.

Übrigens: Falls Sie im Büro den Luxus eines höhenverstellbaren Schreibtisches genießen, brauchen Sie darauf zu Hause nicht zwingend verzichten. Es gibt höhenverstellbare Schreibtischaufsätze, die Ihnen auch im Homeoffice das zeitweise Arbeiten im Stehen ermöglichen.

Ein weiteres Musthave für alle, die während der Arbeit oft zum Telefon greifen, ist ein Headset, mit dem Sie beide Hände zum Tippen und Klicken frei haben. Hochwertige Headsets verfügen zudem über Noise-Cancelling-Kopfhörer und sperren damit alle störenden Geräusche aus Ihrer Umgebung aus. So können Sie sich ganz auf Ihr Telefonat und Ihren Gesprächspartner konzentrieren.

 

Kleiner Tipp:Wir neigen dazu, uns im Homeoffice zu wenig zu bewegen. Erinnern Sie sich regelmäßig daran, sich im Sitzen aufzurichten. Legen Sie daher öfter mal eine Pause ein, in der Sie sich ausgiebig strecken und dehnen, lassen Sie Kopf und Schultern kreisen und gehen Sie in der Mittagspause eine Runde spazieren.

 

Schaffen Sie Ordnung und einen aufgeräumten Platz
Es heißt, ein aufgeräumter Geist braucht zunächst einen aufgeräumten Schreibtisch. Manch einer bevorzugt zwar das kreative Chaos und kommt erst dann so richtig in Fahrt. Fakt ist aber auch, dass ein unordentlicher Schreibtisch Ihnen die Übersicht nimmt und unnötige Kapazität kostet, im Chaos den Überblick zu behalten. Legen Sie sich daher Stauraum zu und halten Sie Ihren Schreibtisch möglichst ordentlich – besonders, wenn Sie viel mit Papieren und Dokumenten arbeiten und dafür eine Menge Platz brauchen.

Sorgen Sie für ideale Lichtverhältnisse
Was auf keinem Schreibtisch fehlen sollte, ist eine Schreibtischlampe, die ihren Lichtkegel genau dorthin richtet, wo Ihre Aufmerksamkeit gebraucht wird: die Arbeitsfläche. Selbst wenn Sie einen Platz am Fenster bevorzugen: In den frühen Morgenstunden, gegen Abend, in den Wintermonaten oder bei trübem Wetter wird Ihnen das reine Tageslicht zum Arbeiten oft nicht ausreichen. Bestenfalls stellen Sie Ihre Schreibtischlampe als Rechtshänder zu Ihrer Linken auf (und umgekehrt), damit der Schatten Ihrer Hand nicht auf den Arbeitsbereich fällt.

Bleiben Sie in Kontakt mit Ihren Kollegen
Auch wenn Homeoffice in einigen Bereichen seine Vorteile mit sich bringt, gibt es doch einen großen Nachteil, den viele Arbeitnehmer fürchten: den fehlenden Sozialkontakt zu den Kollegen und die Vereinsamung. Viele vermissen die persönliche Interaktion und oft genug fehlen die Abwechslung und der motivierende Austausch im Tagesablauf. Greifen Sie daher öfter zum Telefon und rufen Sie Ihre Kollegen bei Rückfragen einfach an, statt eine E-Mail zu schreiben. Selbst ein paar Minuten persönliche Ansprache sind in Zeiten des Social Distancing für die mentale Gesundheit unentbehrlich und schweißen Sie und Ihr Team noch mehr zusammen.

Judith Müller
Text

Bilder: ©New Africa - stock.adobe.com

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