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Der Dreiklang zur Schmerzbekämpfung

Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht

Jeder von uns kennt es: Nach einem langen und anstrengenden Tag im Büro sitzen wir beim Abendessen und können uns auch dort nicht richtig erholen. Und wieso? Weil uns chronische Rücken-oder Nackenschmerzen zu schaffen machen.

Unser Körper schlägt Alarm, gibt uns ein Zeichen und würde am liebsten rufen „He, da läuft etwas schief, so kannst du nicht weiter machen“. Im Therapieansatz von Liebscher und Bracht wird das als Alarmschmerz bezeichnet. Unser Gehirn möchte Bewegungen oder Positionen verhindern, die Schäden am Bewegungssystem anrichten könnten. Die Schmerzen sind als ausgeklügeltes Vorwarnsystem zu verstehen. Aber es gibt Hoffnung. „Die Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht verspricht all denjenigen Linderung, die unter Schmerzen akuter oder chronischer Art leiden“, erläutert die Schmerzspezialistin Marekh Giurbino, Leiterin der Physiotherapie Nürnberg Nord.

 

Das Problem: Verkümmerte Muskeln

Durch die Arbeit lässt sich das dauerhafte Sitzen am Schreibtisch meistens nicht vermeiden. Doch was passiert durch diese einseitige Bewegung? Unser Gehirn speichert dieses Bewegungsmuster ab, die Muskeln passen sich der entsprechenden Position an und verkürzen sich, ebenso die Faszien. Dadurch wird der Schmerz ausgelöst. Bei bestimmten Bewegungen kann es dann zu Überspannungen der Muskeln und Faszien in Bereichen des Körpers kommen, die dem entgegensteuern wollen. Wird dabei ein bestimmter Grad überschritten, wird im Gehirn der Alarm ausgelöst.

 

Osteopressur: den Schmerz wegdrücken

Eine Methode, die den Schmerz lindern kann, ist die Osteopressur. Durch das Drücken von speziellen Punkten am Körper, sollen die Fehlspannungen gelöst und der Alarmschmerz im Gehirn auf Reset gesetzt werden.

 

Engpassdehnungen

Um die Schmerzen dauerhaft zu verabschieden reicht die Osteopressur aber meist nicht aus. Es ist wichtig die monotonen Bewegungsmuster, durch die der Alarmschmerz ausgelöst wird, zu durchbrechen. In dem therapeutischen Ansatz von Liebscher und Bracht finden sich spezielle Übungen, die man als Engpassdehungen bezeichnet. Dadurch sollen verkürzte Muskeln und Faszien wieder in Form gebracht werden. Nach anfänglicher Hilfe durch einen Therapeuten, könnt ihr die Übungen anschließend auch selbst anwenden.

Die Faszien-Rollmassage

Die dritte Komponente im Bunde der Schmerzbekämpfung sind spezielle Faszien-Rollmassagen. Mit diesen Rollen werden betreffende Stellen am Körper massiert, wodurch sich die verklebten Faszien lösen. Zusätzlich regt es die Durchblutung der Muskeln und den Stoffwechsel an. Durch den Druck auf das Gewebe werden Zwischenzellflüssigkeiten in Bewegung gebracht. So können Stoffwechsel-Abfallprodukte abfließen und frische nähr- und sauerstoffhaltige Flüssigkeit nachströmen. Außerdem lösen die Rollen im Gehirn gespeicherte Blockaden und bauen die Überspannung in den betroffenen Muskeln ab.

Das sind positive Neuigkeiten für alle, die beispielsweise unter Migräne, Tinnitus, Bandscheibenvorfällen, Arthrose, Rheuma oder unter weiteren Beschwerden leiden, denn die Schmerztherapie von Liebscher und Bracht könnte der richtige Weg zu einem gesunden und schmerzfreien Leben sein.

Christina Kaiser
Text & Bilder

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