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Welcher Pool ist der richtige für mich?

Bald kommen wieder die heißen Tage, an denen sich jeder nichts mehr wünscht als einen Sprung ins kühle Wasser – und das am allerbesten direkt im eigenen Garten. Den Traum vom privaten Pool erfüllen sich jetzt immer mehr Gartenbesitzer, vor allem um eine ruhige und nahegelegene Alternative zu den überfüllten Stränden und Schwimmbädern zu haben. Aber auch die aktuelle internationale Gesundheitssituation, die das Schwimmen an Seen, Bädern oder im Meer diesen Sommer schwierig bis unmöglich machen wird und die vielen Tage, die man jetzt zuhause verbringt, laden geradezu dazu ein, sich endlich dem Projekt Pool zu widmen. Doch wer dieses Vorhaben angeht, sollte sich genau darüber im Klaren sein, welcher Pool für den Garten und die eigenen Ansprüche optimal ist. In erster Linie dreht sich dabei alles um die Frage: Eingelassener oder freistehender Pool?


Die Optik

Ein im Boden eingelassener, am besten auch noch mit Marmorplatten umrandeter Pool ist natürlich rein optisch ein Highlight für jeden Garten. Er verleiht dem Grundstück durch seine Ästhetik einen klaren Mehrwert und verändert, da er je nach Bauweise eben mit Grund abschließt oder nur geringfügig höher ist, kaum die Aussicht auf die umliegende Landschaft und den restlichen Garten. Gerade wenn man von seinem Garten bzw. seiner Terrasse aus ein schönes Panorama überblickt oder sehr auf das Erscheinungsbild der eigenen Grünflächen achtet, ist ein eingelassenes Schwimmbecken empfehlenswert. Ein freistehender Pool kann dahingegen, wenn er im Sichtfeld steht, oft unschön und störend wirken. Dennoch gibt es auch viele Möglichkeiten, den Aufstell-Pool optisch aufzuwerten. Wer handwerklich begabt ist, kann beispielsweise eine Holzummantelung für das Schwimmbecken bauen oder auch einfach nur eine Umrandung aus Steinen, Rindenmulch und Blumen gestalten.

Der Aufwand

Entscheidet man sich für einen freistehenden Pool ist der Arbeits- und Zeitaufwand relativ gering. Ein fester Untergrund, z.B. aus Beton oder Steinplatten, ist vorteilhaft, aber nicht zwingend nötig. Das Schwimmbecken wird einfach aufgebaut, gefüllt und los geht der Badespass. Viele freistehende Pools können auch leicht über die Wintermonate abgebaut und platzsparend im Keller verstaut werden. Für einen eingelassenen Pool sind wesentlich mehr Arbeitsschritte erforderlich. Zunächst muss ein Loch im Boden ausgehoben werden, die Erde muss entsorgt bzw. kann anderswo im Garten weiterverwendet werden, die vorgefertigte Pool-Form wird platziert oder ein Becken betoniert und die Pumpen, Anschlüsse, etc. installiert. Die Grube wird wieder zugeschaufelt und dann erst kann die weitere Gestaltung beginnen.

 

Die Kosten

Analog zum Aufwand sind beim fix eingebauten Pool natürlich auch die Kosten höher. Durch die Aushubarbeiten, Kauf und Anlieferung oder Betonierung des Beckens werden schnell mehr als 10 000€ fällig. Bei aufbaubaren, freistehenden Pools kosten einfache Modelle weniger als 800€, hochwertigere rund 1000€ - 2000€.

Die Langlebigkeit

Einmal installiert ist der eingelassene Pool eine stabile und dauerhafte Lösung, die viele Jahre hält und bei guter Pflege auch immer ordentlich, sowie ästhetisch aussieht. Ein Aufstell-Pool kann zwar nicht mit derartiger Langlebigkeit punkten und zeigt im Laufe der Zeit Abnutzungserscheinungen, hat aber den Vorteil, dass er auch unkompliziert wieder entfernt werden kann. Zieht man aus der gemieteten Wohnung bzw. dem Haus aus oder findet keinen Gefallen mehr am Pool, so kann man ihn einfach abbauen und anderswo wieder aufstellen.

Egal ob freistehender oder eingelassener Pool, beide bieten einige Vor- und Nachteile. Wichtig ist es auf jeden Fall jene Variante zu wählen, die für den eigenen Garten wirklich am besten passt, denn nur so kann ein Badevergnügen ohne Hadern und Ärgern über den Pool garantiert werden.

juppjupp
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Bilder: Adobe Stock

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